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Installation ​

Ca. 21 Min. Lesezeit

Diese Seite beschreibt Schritt für Schritt, wie Sie 2WinScada mit dem Installationsassistenten (Setup) auf einem neuen Computer installieren. Zum Upgrade eines vorhandenen Systems siehe Versionsaktualisierung.

Vor dem Start ​

Prüfen Sie, ob der Server die Systemanforderungen erfüllt, und halten Sie die folgenden Angaben bereit:

ThemaBenötigte Angaben
KomponentenOptionale Komponenten, die im Projekt verwendet werden: Notification, RecordDevice, MQTT Publisher, MCP Server, License Manager. API und Weboberfläche werden immer installiert.
ZugriffsadresseEin einzelner DNS-Name oder eine IP-Adresse, die die Benutzer im Browser eingeben; gegebenenfalls zusätzliche Adressen. HTTP- und HTTPS-Ports.
ZertifikatOb ein selbstsigniertes Zertifikat oder das PFX-Zertifikat des Kunden verwendet wird. Bei PFX die Datei und ihr Passwort.
SQL ServerOb ein lokaler SQL Server 2025 Express installiert oder ein vorhandener Server verwendet wird. Bei einem neuen SQL Express der Instanzname und der Datenordner; bei einem vorhandenen Server der Server- und Instanzname und das Installationskonto; bei einem entfernten Server zusätzlich das Anwendungskonto. Der Datenbankname.
Archivdatenbank (QuestDB)Ob eine lokale QuestDB installiert oder ein vorhandener Server verwendet wird. Datenordner, Ports, eigene Passwörter für die HTTP- und PG-Benutzer.
Erster AdministratorEin Passwort mit mindestens 12 Zeichen für das Administratorkonto (SystemAdmin), das in der neuen Datenbank angelegt wird.
MQTT / MCPSetup fragt weder die Daten des MQTT-Brokers noch einen MCP-Zugriffsschlüssel ab; beides wird nach der Installation in der Weboberfläche eingegeben. Wenn MQTT Publisher verwendet wird, halten Sie dafür Adresse und Port des vorhandenen Brokers, die TLS-Nutzung und gegebenenfalls die Benutzerdaten bereit. Setup installiert keinen Broker.
VerzeichnisseInstallationsverzeichnis, QuestDB-Datenordner, bei einem neuen SQL Express der SQL-Datenordner und das SQL-Sicherungsverzeichnis. Diese Verzeichnisse dürfen nicht ineinander liegen.

Passwörter sicher aufbewahren

Speichern Sie das Passwort des ersten Administrators und die Datenbankpasswörter vor der Installation in einem Passwortmanager. Das Administratorkonto ist nicht in den Konfigurationssicherungen enthalten.

Wenn die Herausgebersignatur nicht geprüft werden kann

Setup prüft die Integrität des Pakets und die Signatur des Herausgebers; schlägt die Prüfung fehl, startet die Installation nicht. Beziehen Sie das Paket in diesem Fall erneut ausschließlich aus der offiziellen Quelle und wenden Sie sich an den 2WinScada-Support. Versuchen Sie nicht, die Signaturprüfung zu umgehen.

Setup starten ​

  1. Kopieren Sie die Datei 2WinScada.Setup.<Version>.x64.exe auf einen lokalen Datenträger des Servers.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei, wählen Sie Als Administrator ausführen und bestätigen Sie die Benutzerkontensteuerung (UAC).
  3. Die erste Seite zeigt Setup-Dateien werden vorbereitet und installiert noch nichts: Setup entpackt den Paketinhalt in den geschützten temporären Ordner. Dies kann einige Minuten dauern. Anschließend öffnet sich der Installationsassistent; den Installationsort wählen Sie im Assistenten.

Dabei entfernt Setup temporäre Ordner, die von früheren Versuchen übrig geblieben sind. Es kann immer nur ein 2WinScada-Setup gleichzeitig laufen. Setup prüft die Windows-Version vor den ersten Seiten; bei einer nicht unterstützten Version zeigt es den Grund an und bricht ab.

Wurde ein früherer Installationsversuch nicht abgeschlossen, erkennt Setup dies und verlangt mit dem Hinweis „Eine unterbrochene Bereitstellung wurde gefunden.“ eine Wiederherstellung. Wählen Sie Ja; nach Abschluss der Wiederherstellung wird der gewählte Vorgang fortgesetzt. Ohne Wiederherstellung wird keine neue Installation gestartet.

Schritte des Assistenten ​

Der Assistent kennzeichnet Pflichtfelder in ihren Beschriftungen und prüft sie, wenn Sie Weiter wählen. Fehlt ein Wert oder ist er ungültig, kehrt der Assistent zum betreffenden Feld zurück. Wenn Sie mit Zurück zu vorherigen Seiten wechseln, bleiben die eingegebenen Werte erhalten. Mit der Schaltfläche ... neben Pfadfeldern wählen Sie einen Ordner oder eine Datei aus.

Sprache ​

Wählen Sie die Sprache der Installation: Türkçe, English oder Deutsch.

Installationsmodus ​

Ist auf dem Computer keine Installation vorhanden, wird „Keine vorhandene Installation erkannt. Installation ist ausgewählt.“ angezeigt und Installation ist ausgewählt.

  • Firmenname (erforderlich): Der Name des Kunden. Der Assistent schlägt den Datenbanknamen auf Grundlage dieses Namens vor.

Installationspfade ​

  • Basisinstallationsverzeichnis (erforderlich): Das Stammverzeichnis, in dem die Dienste und die Website installiert werden. Standardwert ist C:\Program Files\Turkuvaz Inovasyon. Wenn eine lokale QuestDB installiert wird, verwenden Sie im Pfad nur ASCII-Zeichen.
  • Voreinstellung Panel-PC (8 GB, vollständiger Stack): Aktivieren Sie diese Option, wenn die gesamte Software auf einem Panel-PC mit 8 GB RAM installiert wird. Einzelheiten: Panel-PC und Kiosk.
  • SQL Server max server memory (MB, 0 = unverändert): Der maximale Arbeitsspeicher, den SQL Server verwenden darf. Der Wert 0 ändert die Einstellung nicht; andere Werte müssen zwischen 256 und 1048576 liegen. Die Grenze gilt nur für die von Setup installierte SQL-Server-Express-Instanz.
  • Auch auf eine vorhandene, nicht von Setup installierte SQL-Server-Instanz dieses Computers anwenden: Aktivieren Sie diese Option, um die Speichergrenze auch auf eine vorhandene SQL-Server-Instanz dieses Computers anzuwenden. Für einen entfernten SQL Server gilt sie nicht.

Komponenten ​

API und Weboberfläche sind erforderlich und werden immer installiert. Optionale Komponenten werden einzeln aktiviert; Alle auswählen aktiviert oder deaktiviert alle optionalen Komponenten. Bei einer Neuinstallation sind die optionalen Komponenten nicht vorausgewählt.

OptionWann auswählen
NotificationServiceWenn Benachrichtigungen per E-Mail, SMS oder WhatsApp verwendet werden
RecordDeviceServiceWenn Aufzeichnungsgeräte verwendet werden
MQTT PublisherWenn Daten an einen MQTT-Broker veröffentlicht werden. Der Broker wird nach der Installation in der Weboberfläche eingegeben.
MCP ServerWenn KI-Clients (MCP) verwendet werden
License ManagerWenn die Lizenzdatei auf diesem Computer importiert wird

Wenn MCP Server ausgewählt ist, steht auch die Option "2WinScada MCP istemci kurulumu" zu meinem Startmenü hinzufügen (MCP Server) zur Verfügung. Die Verknüpfung wird nur dem Startmenü des Windows-Kontos hinzugefügt, das Setup ausführt.

Der Assistent fragt weder die Daten des MQTT-Brokers noch einen MCP-Zugriffsschlüssel ab:

  • MQTT Publisher startet bei einer Neuinstallation mit ausgeschalteter Veröffentlichung. Die Veröffentlichung beginnt, sobald die Broker-Daten nach der Installation in der Weboberfläche auf der Seite Einstellungen > MQTT-Publisher-Einstellungen eingegeben und gespeichert sind. Siehe MQTT Publisher.
  • MCP Server führt jede Anfrage mit den Berechtigungen des Benutzers aus, an den sie gebunden ist. Für den Client-Zugriff wird nach der Installation in der Weboberfläche ein API-Schlüssel erstellt. Siehe MCP-Zugriff.

Bei einer Reparatur erscheint unter dem installierten MQTT Publisher eine zusätzliche Option; siehe Reparatur.

IIS und SSL ​

  • Domain oder IP (erforderlich): Die primäre Adresse, die die Benutzer im Browser eingeben. Geben Sie einen einzelnen DNS-Namen oder eine IP-Adresse ein, ohne *, https:// oder Port. Wird eine IP-Adresse verwendet, muss sie einer der Netzwerkkarten des Servers zugewiesen sein.
  • Öffentlicher HTTP-Port und Öffentlicher HTTPS-Port: Die Ports der Weboberfläche (in der Regel 80 und 443).
  • Interner API-Port: Der interne Port des Haupt-API-Dienstes (Standard 7100). Clients nutzen die API über IIS; öffnen Sie diesen Port in der Firewall nicht nach außen.
  • Interner Notification-Port und Interner RecordDevice-Port (optional): Die lokalen Ports der jeweiligen Dienste (Standard 7102 und 7103).
  • Selbstsigniertes Zertifikat erstellen: Setup erzeugt ein Zertifikat für diesen Server. Da Browser diesem Zertifikat nicht vertrauen, zeigen sie eine Warnung an; auf den Clients muss das Vertrauen eingerichtet werden. Siehe Vertrauen in ein selbstsigniertes Zertifikat.
  • Vorhandenes PFX-Zertifikat verwenden: Das Zertifikat des Kunden wird verwendet. Geben Sie PFX-Dateipfad und PFX-Passwort ein. Das Zertifikat muss die primäre Adresse und alle zusätzlichen DNS-Namen abdecken.

Die Ports müssen zwischen 1 und 65535 liegen und dürfen sich nicht überschneiden.

Zusätzliche Webadressen ​

  • Zusätzliche Adressen, mit Semikolon getrennt (optional): DNS-Namen oder IP-Adressen, unter denen die Website zusätzlich zur primären Adresse antwortet, zum Beispiel office.example.com;192.168.1.20. Geben Sie kein * ein.
  • Separates selbstsigniertes HTTPS-Zertifikat für zusätzliche lokale IPs erstellen (PFX): Deckt das PFX-Zertifikat nur den DNS-Namen ab, erzeugt diese Option für die zusätzlichen lokalen IP-Adressen ein separates selbstsigniertes Zertifikat. Bei einer Neuinstallation ist die Option aktiviert. Auch diesem Zertifikat muss auf den Clients vertraut werden.

Erweiterte Einstellungen ​

  • Erweiterte Backend- und Integrationseinstellungen: Ist diese Option aktiviert, öffnet der Assistent zusätzlich die Seiten Backend-Env-Werte, die die Datenbankverbindungen und Dienstadressen zeigen. Bei einer normalen Installation ist das nicht erforderlich.
  • Internetprofil: diesen Server für direkten Internetzugriff härten, /mcp im Internet veröffentlichen, HTTP erlauben (keine Umleitung) und SystemAdmin-Anmeldung nur aus diesen Netzen: Werden verwendet, wenn auf den Server von außerhalb des Anlagennetzes zugegriffen wird. Siehe Internet- und Netzwerkzugang.

Engineering-Arbeitsplatz ​

Die Option auf dieser Seite des Assistenten ist ausschließlich für den eigenen Engineering-Computer des Integrators bestimmt und standardmäßig deaktiviert. Lassen Sie sie an Kundenstandorten deaktiviert. Einzelheiten beschreibt die mit dem Produkt installierte Hilfe.

SQL Server ​

Der Seitentitel lautet SQL Server (erforderlich). Unten auf der Seite werden die SQL-Server-Instanzen dieses Computers aufgelistet. Bei einer Neuinstallation wählt der Assistent den Server entsprechend vor: localhost\SQLEXPRESS, wenn SQLEXPRESS vorhanden ist, sonst localhost für die Standardinstanz, sonst die einzige benannte Instanz. Hat der Computer keine Instanz, ist Lokalen SQL Server Express installieren aktiviert. Soll ein entfernter SQL Server verwendet werden, deaktivieren Sie die Option und geben Sie den Servernamen ein.

  • Lokalen SQL Server Express installieren: Ist diese Option aktiviert, installiert Setup SQL Server 2025 Express auf diesem Computer. Das Feld SQL Server wird dann anhand des Instanznamens ausgefüllt und kann nicht geändert werden; SQL-Authentifizierung verwenden ist deaktiviert. Der von Setup installierte SQL Express verwendet nur die Windows-Authentifizierung; die 2WinScada-Dienste verbinden sich mit ihren eigenen Windows-Identitäten mit SQL Server.
  • Instanzname: Der Name der zu installierenden Instanz; Standardwert ist SQLEXPRESS. Der Name muss mit einem Buchstaben beginnen und darf höchstens 16 Buchstaben, Ziffern oder Unterstriche enthalten. MSSQLSERVER installiert die Standardinstanz; der Servername ist dann localhost. Ist eine Instanz mit diesem Namen bereits vorhanden, fragt Setup nach einer Bestätigung: Es installiert keinen SQL Server Express, verwendet die vorhandene Instanz unverändert, und die Deinstallation entfernt sie nicht.
  • Datenordner des neuen SQL Express (Datenbankdateien liegen darunter): Standardwert ist C:\Program Files\Microsoft SQL Server. Um die Datenbankdateien vom Betriebssystemdatenträger zu trennen, wählen Sie zum Beispiel D:\SQLData. Der Ordner muss ein vollständiger Pfad auf einem lokalen Laufwerk sein; der Stamm eines Laufwerks ist nicht zulässig.
  • SQL Server: Bei einem vorhandenen Server der Server- und Instanzname, zum Beispiel SERVER\SQLEXPRESS oder server,1433.
  • Datenbankname (erforderlich): Der Assistent schlägt einen Namen im Format 2WinScada_<Firma> vor. Geben Sie bei einer Neuinstallation einen Namen ein, der noch nicht existiert; Setup legt die Datenbank an. Zu den Namensregeln siehe Regeln für Pfade und Namen.
  • SQL-Authentifizierung verwenden: Aktivieren Sie diese Option, wenn das Installationskonto, mit dem Setup die Datenbank anlegt, ein SQL-Konto ist, und geben Sie SQL-Benutzer und SQL-Passwort ein. Ist die Option nicht aktiviert, wird das Windows-Konto verwendet, das Setup ausführt.

Hat der Computer bereits eine andere Instanz, wird der neue SQL Express als zweite Instanz daneben installiert. Da sich die beiden SQL Server denselben Arbeitsspeicher teilen, verwenden Sie die Speichergrenze für SQL Server auf der Seite Installationspfade.

INFO

Eine außerhalb von Setup angelegte Datenbank, die Daten enthält, wird bei einer Neuinstallation nicht direkt übernommen; Setup bricht in der Prüfphase ab. Für ein vorhandenes System siehe die Seite Versionsaktualisierung.

QuestDB ​

  • QuestDB installieren: Ist diese Option aktiviert, installiert Setup QuestDB auf diesem Computer und legt den Windows-Dienst QuestDB:2WinScada.ArchiveDb an. Ist sie nicht aktiviert, wird ein vorhandener QuestDB-Server verwendet; die Serveradresse wird auf der Seite Datenbank und Wiederherstellung eingegeben.
  • QuestDB-Datenbankname und QuestDB-Dienstname (fest): Der Dienstname kann nicht geändert werden.
  • QuestDB-Basisdatenverzeichnis (erforderlich): Der Ordner, in dem die Archivdaten gespeichert werden. Er muss aus ASCII-Zeichen bestehen und darf keine Leerzeichen enthalten.
  • HTTP-Benutzer / HTTP-Passwort und PG-Benutzer / PG-Passwort: Die Konten für die Verbindung zu QuestDB. Verwenden Sie unterschiedliche Passwörter.
  • Nur-Lese-Benutzer aktivieren: Legt optional einen zusätzlichen QuestDB-Benutzer an, der nur lesen darf.

QuestDB-Leistung und Ports ​

Diese Seite wird geöffnet, wenn eine lokale QuestDB installiert wird.

  • Installierter Systemspeicher und Empfohlenes QuestDB-Profil: Der Assistent erkennt den RAM des Computers und schlägt das passende Profil vor.
  • QuestDB-Speicherprofil: Wählen Sie eines der Profile für 4, 8, 16 oder 32 GB Systemspeicher. Einzelheiten: QuestDB-Speicherprofil.
  • HTTP-Port, ILP-Port und PGWire-Port: Die Standardwerte sind 9000, 9009 und 8812. Die Werte müssen zwischen 1 und 65535 liegen und sich voneinander unterscheiden. Die lokale QuestDB wird so installiert, dass sie nur von diesem Computer (127.0.0.1) erreichbar ist.
  • Lokale QuestDB-Engine aktualisieren (Datensicherung erforderlich): Erscheint nur bei Upgrade und Reparatur. Aktivieren Sie die Option bei einem normalen Upgrade nicht; siehe Upgrade mit Setup.

Datenbank und Wiederherstellung ​

  • Erstes Admin-Kennwort / Wiederholung (Installation: mind. 12 Zeichen): Das Passwort des Administratorkontos, das in der neuen Datenbank angelegt wird. Geben Sie das Passwort in beide Felder ein; die Seite wird erst verlassen, wenn beide Felder einschließlich Groß- und Kleinschreibung übereinstimmen. Siehe Administratorkonto.
  • SQL-Sicherungsverzeichnis (bei Upgrade und Reparatur erforderlich; Pfad auf SQL-Host): Bei Upgrade und Reparatur sichert Setup zuerst die vorhandene Datenbank in diesen Ordner. Der Pfad muss auf dem SQL-Server liegen und für das Dienstkonto von SQL Server beschreibbar sein. Ist der Server eine Instanz auf diesem Computer, ist das Feld mit dem Standard-Sicherungsordner der Instanz vorbelegt. Wenn Sie einen entfernten SQL Server verwenden, geben Sie den Pfad von Hand ein, statt die Schaltfläche ... zu verwenden.
  • SQL-Anwendungskonto / Kennwort / Wiederholung (neu: mind. 12 Zeichen): Das SQL-Konto, mit dem sich die 2WinScada-Dienste mit SQL Server verbinden. Für einen entfernten SQL Server erforderlich. Ist das Konto auf dem Server nicht vorhanden, legt Setup es an; das Passwort eines neuen Kontos muss mindestens 12 Zeichen haben. Das Passwort eines vorhandenen Kontos wird nicht geändert. Wird entweder der Benutzername oder das Passwort eingegeben, ist auch das andere Feld erforderlich; das Passwort wird zweimal eingegeben. Ist Lokalen SQL Server Express installieren ausgewählt, werden diese Felder nicht verwendet und sind deaktiviert.
  • QuestDB-Host: Die Adresse des Computers, auf dem QuestDB läuft.

Wurde ein vorhandenes SQL-Anwendungskonto eingegeben, versucht Setup vor dem Start der Installation, sich mit diesem Konto und dem eingegebenen Passwort zu verbinden. Stimmt das Passwort nicht oder ist das Konto deaktiviert oder gesperrt, bricht die Installation ab, bevor sie beginnt. Verwenden Sie einen Kontonamen, der von einer früheren Installation übrig ist, geben Sie das aktuelle Passwort dieses Kontos ein oder lassen Sie das Konto vom SQL-Server-Administrator zurücksetzen. Die Installation bricht auch ab, wenn SQL Server nur die Windows-Authentifizierung zulässt; in diesem Fall muss in SQL Server SQL Server and Windows Authentication mode aktiviert und SQL Server neu gestartet werden.

Backend-Env-Werte ​

Wird nur geöffnet, wenn Erweiterte Backend- und Integrationseinstellungen aktiviert ist. Die Seite (1/2) zeigt die Datenbank- und QuestDB-Verbindungen, die Seite (2/2) den Protokollordner und die Dienstadressen. In leer gelassenen Feldern werden die von Setup erzeugten Werte verwendet. Diese Seite zurücksetzen setzt nur die Werte der jeweiligen Seite zurück.

Zusammenfassung ​

Vor der Installation werden Modus, Zugriffsadresse, Ports, die Auswahl für SQL Server und QuestDB (bei einem neuen SQL Express Instanzname und Datenordner), das QuestDB-Profil und der Speicherort des Installationsprotokolls aufgelistet. Wurde MQTT Publisher oder MCP Server ausgewählt, wird zusätzlich an die Einstellung erinnert, die nach der Installation in der Weboberfläche vorzunehmen ist. Prüfen Sie die Werte und starten Sie die Installation.

Wenn Sie auf dieser Seite fortfahren, prüft Setup die Einstellungen auf diesem Computer, ohne etwas zu ändern (SQL Server, Datenträger, Windows-Richtlinie); das kann bis zu einer Minute dauern. Kann eine Einstellung nicht verwendet werden, erscheint die Meldung Die Einstellungen können auf diesem Rechner nicht verwendet werden. Es wurde nichts geändert. Korrigieren Sie sie mit Zurück und fahren Sie dann fort. zusammen mit dem ersten Fehler. Kehren Sie mit Zurück zur betreffenden Seite zurück und korrigieren Sie den Wert.

Ablauf der Installation ​

Nach dem Start führt Setup nacheinander folgende Schritte aus:

  1. Es prüft die Einstellungen und den Computer (Ports, Pfade, Berechtigungen, Verbindungen).
  2. Es installiert IIS, die IIS-Module und die .NET-10-Laufzeitumgebung, falls sie fehlen.
  3. Falls ausgewählt, installiert es SQL Server 2025 Express und QuestDB.
  4. Es legt die Datenbank an und fügt das erste Administratorkonto hinzu; in QuestDB legt es die Tabellen für Alarm- und Operationsverlauf an.
  5. Es kopiert die Anwendungsdateien und legt die Windows-Dienste, die IIS-Website, das Zertifikat und die Regeln der Windows-Firewall an.
  6. Es bereitet den Integritätsschutz des Administratorkontos vor (siehe Schutz des Administratorkontos).
  7. Es startet die Dienste und prüft, ob sie laufen.

Wird der Haupt-API-Dienst nicht bereit, wird die Installation rückgängig gemacht. Wird ein optionaler Dienst (Notification, RecordDevice, MQTT Publisher, MCP Server) gestartet, aber nicht rechtzeitig bereit, wird die Installation nicht rückgängig gemacht; sie wird abgeschlossen, und diese Dienste werden am Ende des Installationsprotokolls als Warnung aufgeführt. Prüfen Sie die Dienste in diesem Fall nach der Installation.

Setup begrenzt die Größe und die Aufbewahrungsdauer der von ihm angelegten Dienstprotokolle und der QuestDB-Protokolle.

Wenn ein Neustart verlangt wird

Die Installation von SQL Server oder ein ausstehender Windows-Neustart (zum Beispiel nach dem Entfernen eines SQL Servers oder nach einem Update) kann die Installation anhalten. In diesem Fall wurde nichts installiert; Setup fragt, ob Windows jetzt neu gestartet werden soll, und bricht mit dem Ergebnis Starten Sie Windows neu und führen Sie Setup dann erneut aus. ab. Starten Sie den Computer neu und führen Sie Setup mit derselben Auswahl erneut aus.

Wenn die Installation fehlschlägt ​

Tritt während der Installation ein Fehler auf, macht Setup seine Änderungen automatisch rückgängig und zeigt die Meldung „Es wurde keine neue Installation abgeschlossen.“ an. Auch wenn das Rückgängigmachen abgeschlossen ist, wurde die Installation nicht durchgeführt. Beheben Sie den ersten Fehler in den Details und führen Sie Setup erneut aus.

Kann auch das Rückgängigmachen nicht abgeschlossen werden, zeigt Setup den eigentlichen Fehler an und schreibt ihn in die Datei %ProgramData%\2WinScada\Logs\setup.log. In diesem Fall gilt:

  • Löschen Sie weder die Vorgangsprotokolle der Installation noch die Sperr- und Sicherungsdateien unter %ProgramData%\2WinScada.
  • Starten Sie die Dienste nicht von Hand.
  • Beheben Sie den Fehler und öffnen Sie Setup erneut; Setup bietet die Wiederherstellung erneut an.

Geben Sie Protokoll- und Installationsdateien nur an den 2WinScada-Support und nur über einen sicheren Kanal weiter.

Aktivierung ​

Die Installation kann ohne Lizenz abgeschlossen werden. Die Seite Aktivierung zeigt, wo die Lizenzdatei erwartet wird (Lizenzdatei); Lizenzordner öffnen öffnet diesen Ordner. Die Lizenzdatei wird über eine Lizenzanforderungsdatei bezogen und mit dem License Manager importiert.

Wurde License Manager ausgewählt, wird auf dem Desktop und im Startmenüordner Turkuvaz Inovasyon die Verknüpfung 2WinScada License Manager angelegt. Die Verknüpfung startet mit Administratorrechten und verlangt eine UAC-Bestätigung. Einzelheiten: Lizenz.

Installation abgeschlossen ​

Auf der letzten Seite:

  • Installationsbericht öffnen: Zeigt den Ergebnisbericht des Vorgangs an. Der Bericht wird außerdem in der Datei %ProgramData%\2WinScada\InstallerRuntime\deployment-result.json gespeichert.
  • Weboberfläche öffnen: Öffnet die Weboberfläche im Browser.

Wurde MCP Server installiert, erinnert die Seite außerdem daran, einen API-Schlüssel für den MCP-Client zu erstellen (siehe MCP-Zugriff).

Erste Anmeldung und Konten ​

Administratorkonto ​

Setup legt in der neuen Datenbank das erste Administratorkonto an und weist ihm das im Assistenten eingegebene Passwort zu; der Benutzername des Kontos steht in der mit dem Produkt installierten Hilfe. Dieses Konto gehört zur Gruppe SystemAdmin:

  • SystemAdmin-Konten dienen der Systemverwaltung durch den Integrator; sie werden getrennt von den Administrators-Konten des Kunden verwaltet und in der Benutzerverwaltung nicht aufgelistet.
  • Konfigurationssicherungen enthalten keine SystemAdmin-Konten. Bewahren Sie das Passwort in einem Passwortmanager auf.
  • Ein vergessenes Passwort kann nicht über Passwort vergessen wiederhergestellt werden. Siehe Wenn das Passwort vergessen wurde oder die Anmeldung abgelehnt wird.

Verwenden Sie dieses Konto nur für die Verwaltung durch den Integrator. Legen Sie für die Administratoren des Kunden persönliche Konten in der Gruppe Administrators und für das Bedienpersonal persönliche Konten an. Siehe Benutzer- und Gruppenverwaltung.

Passwortregeln: Neue Passwörter müssen mindestens 10 Zeichen, SystemAdmin-Passwörter mindestens 12 Zeichen haben. Viele fehlgeschlagene Anmeldungen in kurzer Zeit sperren den betreffenden Benutzernamen oder die Client-Adresse vorübergehend.

Beispielkonten für Bedienung und Überwachung ​

Bei einer Neuinstallation legt der Haupt-API-Dienst beim ersten Start zwei Beispielkonten an:

KontoGruppeBerechtigungen
BedienerkontoOperatorsOperate, Monitor, Alarm, Report, Rezeptanwendung
ÜberwachungskontoMonitorsMonitor

Diese Konten werden ohne Passwort angelegt und können sich nicht anmelden, bis ein Passwort vergeben wurde.

So verwenden Sie die Konten:

  1. Melden Sie sich mit dem Administratorkonto an und öffnen Sie die Registerkarte Benutzer.
  2. Vergeben Sie in der betreffenden Zeile mit Passwort zurücksetzen ein temporäres Passwort.
  3. Teilen Sie dem Benutzer das temporäre Passwort mit. Bei der ersten Anmeldung wird der Benutzer zum Bildschirm Ändern Sie Ihr Passwort geleitet und kann nichts anderes tun, bis er ein eigenes Passwort festgelegt hat.

Einzelheiten: Benutzer- und Gruppenverwaltung.

  • Konten, für die noch nie ein Passwort festgelegt wurde, können über Passwort vergessen kein Passwort erhalten; das erste Passwort vergibt nur der Administrator.
  • Die Konten werden nur bei einer Neuinstallation einmalig angelegt. Werden sie gelöscht, werden sie nicht neu angelegt. Aktualisierten Installationen werden sie nicht hinzugefügt.
  • Geben Sie nach Möglichkeit jeder Person ein eigenes Konto statt gemeinsam genutzter Konten.

Beispielprojekt ​

In einer neuen Datenbank legt der Haupt-API-Dienst beim ersten Start ein simuliertes Beispielprojekt an: im Ordner Örnek Proje (Beispielprojekt) die Seiten Genel Bakış (Übersicht, Startseite mit einer isometrischen Anlagenansicht), Tesis Yerleşimi (Anlagenlayout, die Anlage von oben), Tesis Özeti (Anlagenzusammenfassung), Pompa İstasyonu (Pumpstation) und Enerji Analizörü (Energieanalysator); im Kanal Internal die aktiven Geräte Demo (Pumpstation), Trafo1_EA und Trafo2_EA (Energieanalysatoren), 48 simulierte Tags sowie zwei Verbrauchslog-Definitionen für die Energiezähler KWH der beiden Analysatoren (Zyklisch, 60 Sekunden, Kumulativ, Aufbewahrung 12 Monate). Enerji Analizörü ist eine Vorlagenseite, die zeigt, wie dieselbe Seite mit einem Tag-Präfix für mehrere Geräte verwendet wird (siehe Das Beispielprojekt ansehen). Die simulierte Pumpe läuft ab dem ersten Start; die Seiten zeigen schon beim ersten Öffnen Live-Werte. Das Beispielprojekt enthält keine historischen Daten; die Verbrauchslogs schreiben ab dem Zeitpunkt der Installation. Vorhandenen Kundendatenbanken wird es nicht hinzugefügt.

  • Die drei aktiven Geräte des Beispielprojekts belegen 3 Geräte und 48 Tags der Lizenzkapazität; die Grenze des Starter-Pakets liegt bei 10 Geräten und 500 Tags (siehe Lizenz). Log-Definitionen werden nicht auf die Kapazität angerechnet.
  • Um die Simulation zu beenden, setzen Sie die Geräte Demo, Trafo1_EA und Trafo2_EA auf passiv; die Seiten bleiben erhalten, und die Verbrauchslogs schreiben keine Datensätze mehr.
  • Wenn Sie das Beispiel entfernen möchten, legen Sie zuerst eine andere Seite als Startseite fest. Löschen Sie dann die drei Geräte: zuerst Trafo1_EA und Trafo2_EA, dann Demo (Trafo1_EA liest Tags des Geräts Demo). Die Tags der Geräte und die beiden Verbrauchslog-Definitionen werden mit den Geräten gelöscht; die archivierten Logdaten bleiben erhalten. Löschen Sie danach die fünf Seiten (Genel Bakış, Tesis Yerleşimi, Tesis Özeti, Pompa İstasyonu, Enerji Analizörü) und den nun leeren Ordner Örnek Proje; ein Ordner kann nur gelöscht werden, wenn er leer ist. Löschen Sie den Kanal Internal nicht (siehe Internal (Speicherkanal)). Das Aufgabenzentrum Demo und die Prozessgruppe Demo können auch von später hinzugefügten Geräten verwendet werden; statt sie zu löschen, wird empfohlen, sie für das Projekt umzubenennen.

Schutz des Administratorkontos ​

SystemAdmin-Konten sind durch einen zusätzlichen Integritätsschutz gesichert. Tritt ein Problem mit diesem Schutz auf, wird auf der Seite Systeminformationen den Benutzern der Gruppen SystemAdmin und Administrators die Karte SystemAdmin-Integritätswarnung angezeigt (siehe Seite Systeminformationen). Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Systemintegrator. Die Funktionsweise des Schutzes und die Schritte für den Installateur beschreibt die mit dem Produkt installierte Hilfe.

Deinstallation und Neuinstallation ​

Die Deinstallation bewahrt die Lizenzinformationen immer. Upgrade und Reparatur bewahren die vorhandene Datenbank. Die Schritte zum Administratorkonto bei einer Neuinstallation und beim Umzug der Datenbank beschreibt die mit dem Produkt installierte Hilfe.

Wenn das Passwort vergessen wurde oder die Anmeldung abgelehnt wird ​

Ein SystemAdmin-Passwort kann nicht über Passwort vergessen wiederhergestellt werden. Ein anderes SystemAdmin-Konto kann das Passwort über die Weboberfläche zurücksetzen. Wurde das Passwort vergessen oder wird die Anmeldung trotz korrektem Passwort abgelehnt, aktiviert Ihr Systemintegrator das Konto mit einem lokalen Wiederherstellungswerkzeug auf dem Server wieder. Die Schritte zur Wiederherstellung des Administratorkontos beschreibt die mit dem Produkt installierte Hilfe.

MCP-Zugriff ​

Der MCP Server lässt keinen anonymen Zugriff zu; jeder Client verbindet sich mit einem API-Schlüssel seines eigenen Benutzers. So binden Sie einen MCP-Client an:

  1. Melden Sie sich mit dem Administratorkonto an der Weboberfläche an.
  2. Wählen Sie auf dem Bildschirm API-Schlüssel den Benutzer aus, der zugreifen soll, und legen Sie einen neuen Schlüssel an, wobei Sie als Zweck den Eintrag MCP-Zugriff wählen.
  3. Der Schlüssel wird nur beim Anlegen angezeigt; kopieren Sie ihn an einen sicheren Ort.
  4. Hinterlegen Sie den Schlüssel im MCP-Client als HTTP-Header ApiKey.

Anfragen werden mit den Rollen- und Prozessgruppenberechtigungen des Benutzers ausgeführt, an den der Schlüssel gebunden ist. Für MCP müssen Sie Setup nicht erneut ausführen.

Prüfung nach der Installation ​

  • Der Installationsbericht zeigt, dass die Installation abgeschlossen ist (Wert von InstallationCompleted ist true).
  • In der Windows-Liste Dienste haben die installierten 2WinScada-Dienste und der lokale QuestDB-Dienst den Status Wird ausgeführt. Hat das Installationsprotokoll einen nicht bereiten optionalen Dienst als Warnung aufgeführt, prüfen Sie den Status und das Protokoll dieses Dienstes.
  • Die Weboberfläche öffnet sich unter der primären Adresse und den zusätzlichen Adressen; bei HTTPS erscheint keine Zertifikatswarnung, oder auf den Clients wurde das Vertrauen in das selbstsignierte Zertifikat eingerichtet.
  • Die Anmeldung mit dem Administratorkonto ist möglich; auf der Seite Systeminformationen werden die Dienste als laufend angezeigt, und es gibt keine Warnkarte.
  • Die Lizenz wurde importiert und geprüft.
  • Wurde MQTT Publisher installiert, ist der Broker auf der Seite Einstellungen > MQTT-Publisher-Einstellungen eingegeben und gespeichert; wurde MCP Server installiert, sind API-Schlüssel für die Clients erstellt.
  • Die Datei %ProgramData%\2WinScada\Logs\setup.log enthält keine Fehler.

Unbeaufsichtigte Installation ​

Setup kann auch ohne Assistenten mit einer Einstellungsdatei ausgeführt werden. Da die Einstellungsdatei Passwörter enthält, muss sie in einem Ordner liegen, auf den nur Administratoren zugreifen können. Befehlszeile und Exitcodes der unbeaufsichtigten Installation beschreibt die mit dem Produkt installierte Hilfe.

2WinScada 2.10